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Kfz: Zulassung von Gebrauchtfahrzeugen aus einem EU-Land

Leistungsbeschreibung

Die Zulassung eines Gebrauchtfahrzeugs aus einem EU-Land erfolgt analog zur Wiederzulassung eines außer Betrieb gesetzten Kfz.

Beachten Sie bitte nachfolgende spezielle Ergänzungen.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Zulassungsbescheinigung Teil I und soweit vorhanden Teil II oder
    gegebenenfalls andere ausländische Fahrzeugpapiere (gegebenenfalls mit deutscher Übersetzung) und,
    sofern vorhanden, ausländische Kennzeichen oder
    Gutachten nach § 21 Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO),
  • elektronische Versicherungsbestätigung (§ 23 FZV),
  • Nachweis der Verfügungsberechtigung (zum Beispiel Kaufvertrag oder Rechnung im Original),
  • Nachweis über eine gültige Hauptuntersuchung, wenn eine Untersuchung nach den deutschen Fristen hätte erfolgen müssen,
  • SEPA-Lastschriftmandat (Bankeinzugsermächtigung),
  • Falls nach dem Kauf Änderungen am Fahrzeug vorgenommen wurden, die abnahmepflichtig sind (zum Beispiel Alu-Felgen, Spoiler, Standheizung), ist das Fahrzeug vor der Zulassung durch einen amtlichen anerkannten Sachverständigen (zum Beispiel TÜV-Nord) oder einem Prüfingenieur (TÜV Nord, DEKRA, GTÜ, KÜS, FSP, TÜV Hanse, TÜV Rheinland, TÜV Süd Autopartner) zu prüfen.
    Bei schwerwiegenden Veränderungen (Änderung der Fahrzeugart oder des Abgas-/Geräuschverhaltens , Gefährdung von Verkehrsteilnehmern) ist das Fahrzeug ausschließlich durch einen amtlichen anerkannten Sachverständigen zu begutachten. Die von ihm über die Prüfung (Abnahme) ausgestellte Bescheinigung ist bei der Zulassung mit vorzulegen.

Rechtsgrundlage

  • § 21 Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO),
  • § 7 Abs. 3 in Verbindung mit §§ 3, 6 Verordnung über die Zulassung von Fahrzeugen zum Straßenverkehr (Fahrzeug-Zulassungsverordnung - FZV).