Seiteninhalt

Einladung »Zukunft Eiderstedt« Informationsveranstaltung zur Regionalentwicklung

Informationsveranstaltung zur Regionalentwicklung

Wer mit wem? Was? Mit welchen Zielen?

Es tut sich einiges in Eiderstedt: Im Kooperationsraum Mittleres Eiderstedt arbeiten neun Gemeinden zusammen, um gemeinsam den Herausforderungen des demografischen Wandels zu begegnen. In Garding als Kooperationsraumzentrum wurden viele Infrastrukturmaßnahmen angeschoben, wie z. B. die Verlegung des Bahnhaltepunktes. Unter dem Titel „Horizonte erweitern – Perspektiven ändern“ ist Eiderstedt Modellregion eines Projektes des Fraunhofer-Instituts. Hier sollen Lösungsansätze gefunden werden, die die Lebensqualität im ländlichen Raum steigern, wirtschaftliches Handeln fördern sowie die lokale Gemeinschaft stärken und zugleich die individuellen Bedürfnisse der Bewohner berücksichtigen. Ein Zukunftsszenario Altenhilfe des Diakonischen Werks S-H hat 2017/2018 mit Bürgern und Multiplikatoren aus Eiderstedt positive Zukunftsszenarien bis zum Jahr 2045 entwickelt. In Tönning gibt es ein Land(auf)Schwung-Projekt der Diakonie. St. Peter-Ording und Tating entwickeln ein Zukunftskonzept Infrastruktur und Daseinsvorsorge über die Städtebauförderung. In Tönning geht es ebenfalls mit Mitteln der Städtebauförderung um die Stärkung der Innenstadt und Friedrichstadt ist Ende 2017 in die Bund-Länder-Städtebauförderung im Programm Städtebaulicher Denkmalschutz aufgenommen worden. Dort fand im Januar eine Bürgerveranstaltung zu Verkehrsfragen, Stärkung des Wohnens in der Altstadt und Unterstützungsbedarfen privater Eigentümer statt. Seit einem Jahr arbeiten das Amt Eiderstedt, die Stadt Tönning und die Ärztegenossenschaft Nord eG an einem Projekt zur Sicherung der ärztlichen Versorgung.

Jede Menge Aktivitäten, bei denen es schwierig ist, sich einen Überblick zu verschaffen und zu verstehen, wie all diese Maßnahmen ineinandergreifen. Befürchtungen werden laut, dass man sich da vielleicht verzetteln könne. Ergeben sich daraus wohlmöglich neue Strukturen? Was passiert mit Orten, die keine Regionalentwicklungsprojekte durchführen? Wo ist der rote Faden, das Verbindende für unsere, räumlich durch das Meer gut abgegrenzte Halbinsel? Für 2019 stehen mehr als doppelt so viele Fördermittel wie 2018 zur Verfügung, das Budget für Schleswig-Holstein steigt von 10 auf 23 Mio. €. Gibt es dann noch mehr Projekte?

Das Eiderstedter Forum greift diese Fragen auf und lädt am 26. Februar alle Interessierten zu einer Informationsveranstaltung ein. Die BürgermeisterInnen Rainer Balsmeier aus St. Peter-Ording, Dorothe Klömmer aus Tönning, Andrea Kummerscheidt aus Garding, Christiane Möller-von Lübcke aus Friedrichstadt sowie Amtsdirektor Herbert Lorenzen vom Amt Eiderstedt werden die wesentlichen Projekte vorstellen und Rede und Antwort stehen.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 26. Februar um 19 Uhr im Theatrium, Karkenstraat 13 in Tetenbüll statt.

Freundliche Grüße
Beate Leibrandt
Eiderstedter Forum 04862 17 17 4 eiderstedter-forum@leihome.de www.Eiderstedter-Forum.de